Straßenwärter rüsten sich für den Winter

Gegen glatte Autobahnen : Mehr als 200.000 Tonnen Salz in NRW eingelagert

Nordrhein-Westfalens Straßenwärter sind gerüstet für den Winter: Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW am Dienstag mitteilte, lagern 130.000 Tonnen Streusalz in den 220 Salzhallen der Autobahn- und Straßenmeistereien. Als Reserve stehen weitere 75.000 Tonnen Salz bereit.

Pro Wintersaison werden im Durchschnitt 140.500 Tonnen des weißen Streuguts benötigt, um Autobahnen und Landstraßen eisfrei zu halten. Dazu stehen außerdem rund 700 Streu- und Räumfahrzeuge zur Verfügung.

Gesteuert wird der Einsatz gegen Schnee und Glätte von Hamm und Krefeld aus. Ab November sind die beiden Winterdienstzentralen besetzt. Das Ziel: Autobahnen sollen auch bei widrigen Witterungsverhältnissen rund um die Uhr, wichtige Landesstraßen immerhin zwischen 6 und 22 Uhr befahrbar sein. Für Straßen in der Stadt sind die Kommunen mit ihren eigenen Salzvorräten zuständig.

Um das zu gewährleisten setzt der Landesbetrieb in den vergangenen Jahren immer mehr auf Salzsole. Die salzige Flüssigkeit wird vorsorglich gesprüht, wenn sich Reifglätte, überfrierende Nässe oder Schnee abzeichnen. So könne sich erst gar keine Eisschicht bilden.

(dpa)
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