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Straßenkarneval beginnt mit Weiberfastnacht: Polizei vorgewarnt

Polizei präsent : An Weiberfastnacht bricht der Frohsinn aus

In den Karnevalshochburgen sind ab Donnerstag wieder die Narren los. Die Polizei trifft Vorsorge dafür, dass die tollen keine wilden Tage werden.

Die Narren können sich am Donnerstag wieder in den Straßenkarneval stürzen. Das närrische Programm an Weiberfastnacht dürfte weitgehend nach bewährtem Schema ablaufen mit Rathaus-Stürmung und Krawatten-Abschneiden. In Düsseldorf und anderen Orten steht der Tag im Zeichen der Möhnen, also närrischer Frauen. In Bonn greifen die Waschweiber an. In Köln fordert das Dreigestirn die Stadtschlüssel ein.

Das Wetter wird bei all dem nicht mehr so schön wie in den letzten Tagen. Nur am Anfang scheine noch die Sonne, dann dürften Wolken aufziehen, sagte Meteorologe Daniel Tüns vom Deutschen Wetterdienst. Wärmer als 14 Grad werde es nicht mehr.

Die Kölner Polizei ist mit über 1000 Beamten präsent. Überall, wo die Stimmung unter Alkohol-Einfluss kippe, werde man konsequent einschreiten, sagte ein Polizeisprecher. „Wir sind vorbereitet, notfalls eine Vielzahl von Menschen in Gewahrsam zu nehmen. Feiern in Ordnung - aber wer glaubt, unter dem Deckmantel des Karnevals aggressiv werden zu können, der ist in Köln an der falschen Adresse.“

(dpa)