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Wegen Corona: Sternsinger nicht beim Bundespräsidenten

Wegen Corona : Sternsinger nicht beim Bundespräsidenten

Wegen der Coronavirus-Pandemie besuchen die Sternsinger nicht wie sonst üblich am 6. Januar den Bundespräsidenten in Berlin.

Das sei mit dem Bundespräsidialamt vereinbart worden, sagte ein Sprecher des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ am Montag in Aachen. Stattdessen wollten die Kinder sich mit einer Videobotschaft melden und ein Segenspaket schicken. Auch der Besuch im Bundeskanzleramt werde nicht stattfinden. Wegen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen durch das Coronavirus findet der katholische Brauch des Sternsingens dieses Mal weitgehend kontaktlos statt – etwa mit digitalen Besuchen oder Auftritten in Gottesdiensten.

Traditionell gehen Sternsinger von Tür zu Tür, um Segenswünsche zu bringen. Sie hinterlassen den Segensspruch C+M+B an den Haustüren. Das steht für den lateinischen Satz „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Zugleich sammeln sie Geld für einen guten Zweck.

Die 63. Aktion Dreikönigssingen wird am 29. Dezember im Aachener Dom in kleinem Rahmen eröffnet. Das Motto lautet: „Heller denn je – Die Welt braucht eine frohe Botschaft“. Nach Angaben des Kindermissionswerks machen jedes Jahr bundesweit rund 300.000 Jungen und Mädchen mit.

(dpa)