Düsseldorf: Sternsinger besuchen NRW-Ministerpräsident Laschet

Düsseldorf : Sternsinger besuchen NRW-Ministerpräsident Laschet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Donnerstag etwa 60 Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen empfangen. Die Kinder und Jugendlichen aus den fünf Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn brachten den christlichen Segen in die Staatskanzlei.

Der Regierungschef lobte die engagierten jungen Leute: „Mit ihrer Aktion machen die Sternsinger auf die Nöte anderer Menschen aufmerksam und sammeln Spenden für Kinder und Jugendliche in den armen Ländern dieser Erde. Das ist gelebte christliche Nächstenliebe.”

In diesem Jahr werden die Spenden hauptsächlich gegen Kinderarbeit in Indien eingesetzt. „Es gibt kaum etwas Schlimmeres als Kinder, die nicht Kinder sein dürfen, sondern hart arbeiten müssen. Die kaum oder gar keine Gelegenheit haben, zur Schule zu gehen oder einfach nur zu spielen”, betonte der CDU-Politiker in Düsseldorf. „Mit ihrer Aktion helfen die Sternsinger diesen Kindern, ein hoffentlich auch etwas behütetes Leben zu führen.”

Träger der Sternsinger-Spendenaktion sind das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Seit ihrem Start 1959 wurden mehr als eine Milliarde Euro gesammelt und gut 71.700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.

Das Sternsingen oder Dreikönigssingen zählt zu den ältesten katholischen Bräuchen. Es wurde 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Nach Angaben des Kindermissionswerks ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Beim Spendenergebnis übertreffen sich die Kinder seit vielen Jahren immer wieder selbst: Zuletzt sammelten sie 46,8 Millionen Euro und setzten wieder eine neue Höchstmarke.

(dpa)
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