Düsseldorf: Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen Ministerialbeamtin

Düsseldorf: Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen Ministerialbeamtin

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt offenbar gegen eine Ministerialbeamtin wegen des Verdachts der Vorteilsannahme.

Wie die in München erscheinende „Süddeutsche Zeitung” (Freitagausgabe) berichtet, soll die Frau vom westfälischen Fußballverband mehrmals VIP-Karten für Länderspiele erhalten haben, ohne dies ihrem Arbeitgeber anzuzeigen.

Die betroffene Beamtin arbeitet dem Zeitungsbericht zufolge im Referat für Sportförderung im Düsseldorfer Innenministerium.

„Wir arbeiten kooperativ und transparent mit der Staatsanwaltschaft zusammen”, sagte ein Sprecher des Deutschen Fußballbundes (DFB) laut dem Bericht. Das Verfahren sei durch eine anonyme Strafanzeige ausgelöst worden.

Die Landesverbände des DFB stellen gewöhnlich für Spiele der Nationalelf Ehrengastlisten zusammen. Seit 2004 weist der DFB bei Einladungen darauf hin, dass Amtsträger ihren Dienstherren über die Ehrenkarten informieren müssen. Dieser Hinweis erspart dem Kartenverteiler laut „Süddeutscher Zeitung” ein Verfahren wegen Verdachts der Vorteilsgewährung.

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