Köln: Staatsanwalt wegen Nötigung im Straßenverkehr verurteilt

Köln: Staatsanwalt wegen Nötigung im Straßenverkehr verurteilt

Ein Kölner Staatsanwalt muss wegen Nötigung im Straßenverkehr eine Geldstrafe von 3.200 Euro zahlen.

Das Kölner Landgericht bestätigte am Freitag ein gleichlautendes Urteil des Amtsgerichts Köln, gegen das der Jurist in zweiter Instanz vorgegangen war.

Der Angeklagte war auf einer Kölner Autobahnzufahrt mit einer Autofahrerin aneinandergeraten, die ihm angeblich die Vorfahrt genommen hatte.

Daraufhin hatte der Staatsanwalt empört die Verfolgung der Autofahrerin aufgenommen und war ihr mit Lichthupe und Handzeichen gefolgt. Die Frau hatte sich angesichts des aggressiven Fahrverhaltens des Juristen derart geängstigt, dass sie die nächste Polizeiwache anfuhr.

Der Jurist war ihr auch dahin gefolgt und hatte sie zur Rede gestellt und sich als Staatsanwalt vorgestellt. Die Frau hatte auf der Wache dann Anzeige gegen den Juristen erstattet.

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