NRW-SPD-Chef nach Votum: Sozialdemokraten müssen „neu geeinte Partei“ werden

NRW-SPD-Chef nach Votum : Sozialdemokraten müssen „neu geeinte Partei“ werden

Nach dem Erfolg von Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken beim Mitgliedervotum um den neuen SPD-Vorsitz hat der Chef der NRW-SPD zur Geschlossenheit aufgerufen.

„Wir müssen als neu geeinte Partei aus diesem Prozess hervorgehen“, sagte Sebastian Hartmann nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse am Samstagabend. Es sei ein Erfolg, dass es ein Team mit nordrhein-westfälischer Beteiligung in die Stichwahl geschafft habe.

In der ersten Runde des Mitgliederentscheids lag Walter-Borjans mit seiner Team-Partnerin Saskia Esken knapp hinter dem Duo aus Finanzminister Olaf Scholz und der früheren Generalsekretärin der Brandenburger SPD, Klara Geywitz, wie der SPD-Wahlvorstand am Samstag in Berlin mitteilte. Beide Teams müssen sich deshalb in einer Stichwahl erneut dem Votum der Mitglieder stellen.

Der NRW-Landesverband der Jusos sprach dem Duo Esken/Walter-Borjans erneut seine Unterstützung aus. Beide stünden „wie kein zweites Team für Verteilungsgerechtigkeit, gerechten Fortschritt durch Klimaschutz, massive staatlichen Investitionen und einen digitalen Wandel zum Wohle der Allgemeinheit“, wie die Vorsitzende Jessica Rosenthal betonte.

(dpa)