Region/Düsseldorf: Sonnig und warm dank „Tanja”: Goldener Oktober geht weiter

Region/Düsseldorf : Sonnig und warm dank „Tanja”: Goldener Oktober geht weiter

Viel Sonne und Temperaturen über 26 Grad: „Tanja” beschert vor allem der Mitte und dem Süden Deutschlands auch in den nächsten Tagen schönes Herbstwetter. Das Hoch mit Schwerpunkt über dem südlichen Mitteleuropa zeige zumindest kurzfristig Wirkung.

Das sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag. Im Norden sei die Bewölkung zwar zeitweise dichter, doch auch dort bleibe es weitgehend trocken.

Auch in Nordrhein-Westfalen gab es Sonne satt: der goldene Oktober zeigt sich am Wochenende von seiner schönsten Seite. „Es ist sehr sonnig, nur vereinzelt gibt es ein paar Wolken”, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen am Samstag. Die Temperaturen erreichen am Samstag bis 22 Grad, am Sonntag sind sogar bis zu 24 Grad möglich. Es bleibt trocken.

In der Region zeigte sich der Herbst ebenfalls von seiner schönsten Seite. Die Sonne schien bei warmen Temperaturen, viele nutzten das schöne Wetter für einen ausgiebigen Spaziergang oder eine letzte Motorradtour. Für den Samstag und Sonntag meldete auch eifelwetter.de beste Aussichten:

„Die Sonne macht Überstunden und scheint 7 bis 10 Stunden lang von einem überzeugend blauen Himmel. Nur in manchen Tälern erweist sich der Nebel mitunter als etwas zäh. Dazu die Farben des Herbstes. Der Genuss kann in leichter Kleidung stattfinden, denn die Temperaturen steigen“, heißt es dort. Höchsttemperaturen herrschen mit 21 Grad in Kaisersesch und Nideggen und mit bis zu 22 Grad um Aachen und Düren.

Örtlich bis zu 26 Grad in der Spitze erwartet der DWD am Montag am Nordrand der westlichen Mittelgebirge, auch am Sonntag sind dort bereits 25 Grad drin. Oft starte der Tag neblig, dann folge „eitel Sonnenschein”. Die Nächte seien recht kühl, aber weitgehend frostfrei.

Viel ungemütlicher wird das Wetter über Irland und den britischen Inseln. Dort könnte ab Montag Hurrikan „Ophelia” wüten. Noch weise „Ophelia” Eigenschaften tropischer Wirbelstürme auf und habe zum Beispiel einen warmen Kern. Am Dienstag werde das Windfeld voraussichtlich auch den Norden Deutschlands beeinflussen - Sturmböen seien dann an der Nordsee und auf höheren Berggipfeln nicht auszuschließen. „Es dürfte aber nicht mehr als im Herbst üblich werden”, sagte Ruppert.

(dpa/red)
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