Lüttich: Sechs Häuser in Lüttich sind unbewohnbar

Lüttich: Sechs Häuser in Lüttich sind unbewohnbar

Nach der verheerenden Gasexplosion in Lüttich vor rund zwei Wochen haben die Behörden zwei weitere Häuser für unbewohnbar erklärt. Damit sind nun insgesamt sechs Wohnhäuser in der Rue Léopold und angrenzenden Straßen nicht mehr zugänglich.

Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur belga. Bei dem Unglück waren 14 Menschen getötet und 22 verletzt worden. Derzeit werden noch drei Personen in Krankenhäusern behandelt, es schwebt aber niemand mehr in Lebensgefahr.

In der Sicherheitszone haben die Behörden bislang 71 von 110 Häusern in Augenschein genommen, schreibt die Tageszeitung „Le Soir”. Von diesen wurden 35 für Bewohnbar erklärt, allerdings nur eines ohne Auflagen.

„Wir werden diese Häuser jetzt in eine Prioritätenliste einteilen, um den Bewohnern - nach und nach und so schnell wie möglich - eine Rückkehr in die bewohnbaren Häuser zu ermöglichen”, sagt Bürgermeister Willy Demeyer. „Dort, wo größere Arbeiten vorzunehmen sind, werden wir eine langfristige Lösung für eine Unterbringung der Bewohner in Sozialwohnungen finden.” In der Nacht zum Montag waren noch 166 Personen in Hotels oder Notunterkünften untergebracht.

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