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Schüler in NRW haben wieder Religionsunterricht

Bistümer haben Druck gemacht : NRW-Schüler bekommen wieder Religionsunterricht in ihrer Konfession

In NRW soll es ab 31. Mai auch wieder konfessionellen Religionsunterricht in Präsenz geben. Schüler aus verschiedenen Klassen können bei stabilen Corona-Zahlen wieder gemeinsam unterricht werden.

In Schulen, in denen wegen einer stabilen Coronavirus-Lage Präsenzunterricht stattfinde, könnten dann auch wieder Schüler aus verschiedenen Klassen gemischt werden - etwa für den Religionsunterricht, für Fremdsprachen oder im Wahlpflichtbereich, schrieb das Schulministerium am Dienstag in einer Mail an alle Schulen im Land.

Die katholischen Bistümer im Land hatten zuletzt Druck gemacht und gefordert, dass Schüler schnell wieder katholischen Religionsunterricht erhalten müssten. Der gemeinsame Religionsunterricht, bei dem häufig Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen und Religionen gemeinsam in ihrem Klassenverbund unterrichtet wurden, sei mit „vielen Herausforderungen“ verbunden, hatten die katholischen Bischöfe im April in einem offenen Brief geschrieben. Sie hatten von der Landesregierung eine flächendeckende Rückkehr zum konfessionellen Unterricht spätestens nach den Sommerferien gefordert.

Auch Sportunterricht und Schwimmunterricht soll ab 31. Mai wieder regulär möglich sein, heißt es in der Mail des Schulministeriums. Allerdings sollen Sportstunden in der Regel im Freien stattfinden - dort dürfen die Schüler dann auch auf ihre Maske verzichten.

(dpa)