Schnee und Glätte sorgen am Montag in der Eifel für lange Staus

Wintereinbruch zum Wochenbeginn : Schneefall und glatte Straßen sorgen für viele Staus

Starke Schneefälle und glatte Straßen haben am Montag in der Region im morgendlichen Berufsverkehr zu mehreren Unfällen und langen Staus geführt. Besonders betroffen waren etliche Straßen in der Eifel und die Himmelsleiter (Bundesstraße 258).

Auf der B258 in Richtung Eifel schlug am Morgen der Winter voll zu. Mehrere Lastwagen standen quer und verursachten Staus. Später am Tag floss der Verkehr auf der Himmelsleiter wieder, jedoch aufgrund der winterlichen Witterung weiterhin nur schleppend.

Ohne einen Unfall blieb der Morgenverkehr auf der vielbefahrenen Strecke allerdings nicht. Wie genau es dazu kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Lediglich so viel, dass auf der B258 auf Höhe der BFT-Tankstelle bei Roetgen zwei Lastwagen kollidierten, der einen kilometerlangen Stau nach sich zog. Polizeisprecher Paul Kemen sprach von einer „geschlossenen Schneedecke“, die auf der Himmelsleiter weitere Verkehrsverzögerungen verursache.

Nach Polizeiangaben kam es zu weiteren Staus und Verzögerungen aufgrund des starken Schneefalls in den Bereichen Monschau und Simmerath. „Auf Ausfallstraßen wurden uns Schneeverwehungen gemeldet“, berichtete Kemen. Auf der Jägerhausstraße zwischen Lammersdorf und Raffelsbrand war außerdem ein Baum auf die Straße gefallen. Auch zwischen Eicherscheid und Hammer beseitigte die Feuerwehr einen umgekippten Baum.

Die Kölner Straße zwischen Simmerath und Strauch war wegen eines feststeckenden Lkw gesperrt. Eine Spur war zuvor bereits aufgrund von Schneeverwehungen nicht mehr befahrbar. Auf der anderen, freien Spur fuhr sich am Vormittag dann der Laster fest. Ebenfalls in beide Richtungen gesperrt war am Mittag die B266 zwischen Einruhr und Vogelsang.

Die Schneepflüge hatten vor allem im Süden der Städteregion viel zu tun. Foto: Nadine Eikermann

In der Eifel war von der Witterung auch der Busverkehr der DB Rheinlandbus betroffen. Die Verspätungen lagen zeitweise bei 90 Minuten. Fahrgäste wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt auf www.rheinlandbus.de über die aktuelle Situation informieren.

Hunderte von Staukilometern in NRW

Rund 315 Kilometer Stau und stockenden Verkehr meldete das WDR-Verkehrsstudio am Montagmorgen für NRW. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor stürmischen Böen und bis zu 20 Zentimeter Neuschnee im Verlauf des Tages. Die Schneefallgrenze liegt demnach bei rund 200 Metern. Lange bleibt der Schnee bei Temperaturen zwischen 3 und 6 Grad aber nicht liegen.

Auf der A46 Richtung Düsseldorf standen Autofahrer zwischen Wuppertal-Wichlinghausen und Haan-Ost rund eine Dreiviertelstunde im Stau. Weil mehrere Lkws quer standen, staute sich der Verkehr auch auf der A 1 Richtung Köln zwischen Wuppertal-Langerfeld und Wermelskirchen auf rund zehn Kilometern.

Viel Geduld mussten Autofahrer in NRW auch auf der A45 zwischen Lüdenscheid-Süd und Olpe aufbringen. Dort stockte der Verkehr in beide Richtungen auf einer Länge von 15 Kilometern.

Das Wetter wird kaum besser

Ähnlich grau und kalt zeigt sich das Wetter auch für den Rest der Woche. Vereinzelt sinken die Temperaturen in Richtung null. Im Bergland muss daher immer wieder mit Schnee gerechnet werden. In den Ebenen gibt es aber nur Schneeregen. Dazu schwächt der Wind merklich ab. Zum Ende der Woche lichtet sich dann auch die Wolkendecke.

(red/pol/dpa)
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