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Ohne Papiere: Schleuser-Auto in der Eifel gestoppt

Ohne Papiere : Schleuser-Auto in der Eifel gestoppt

Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen 57-jährigen Mann festgenommen. Er hatte zum wiederholten Male gewerbsmäßig Personen nach Deutschland geschleust.

In der Nähe des Losheimer Grabens, in der Eifel, wurde ein Fahrzeug mit acht Insassen von Beamten der Bundespolizei angehalten. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, hatten fünf Insassen aus Somalia und Afghanistan nicht die für die Einreise nach Deutschland benötigten Ausweispapiere. Sie waren zuvor von dem 57-jährigen Schleuser von Frankreich über Belgien nach Deutschland gefahren worden.

Nachdem Strafanzeigen gegen die als Asylbewerber beziehungsweise als abgelehnte Asylbewerber gemeldeten Insassen gestellt wurde, ließen die Beamten diese weiterfahren. Sie wurden aufgefordert, sich bei den Ausländerbehörden zu melden.

Die Staatsanwaltschaft Aachen sah den Verdacht der Grenzbeamten als begründet an. Es wurde beim zuständigen Amtsgericht in Schleiden Untersuchungshaft für den 57-Jährigen beantragt – am Donnerstag wurde der Haftbefehl erlassen.

Der 57-Jährige befand sich noch bis Juni 2020 wegen gleicher Straftaten in Untersuchungshaft. Es wurden in diesem Fall diverse Beweismittel sichergestellt, die zurzeit noch ausgewertet werden. Geld (vermutlich Schleuserlöhne), das sich beim Schleuser befand, wurde einbehalten.

Zurzeit laufen die Ermittlungen der Bundespolizei auf Hochtouren.

(red/pol)