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Sorge vor Ansturm auf Läden: Scharfe Corona-Kontrollen beim Weihnachtsgeschäft am Samstag

Sorge vor Ansturm auf Läden : Scharfe Corona-Kontrollen beim Weihnachtsgeschäft am Samstag

Am Samstag könnte es brechend voll werden in den NRW-Innenstädten. Knapp zwei Wochen vor Weihnachten fehlen vielen Käufern noch Geschenke für die Lieben. Wer sich ins Getümmel stürzen will, sollte unbedingt an Maske und Abstand denken: Es wird scharf kontrolliert.

Beim Weihnachtsgeschäft in den NRW-Innenstädten am Samstag wollen Ordnungsämter und Polizei scharf die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium angekündigt. Das Ministerium befürchtet angesichts der Debatte um einen baldigen Lockdown im Handel einen besonders starken Ansturm der Kunden. Abstands- und Maskenverstöße würden sanktioniert, hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) angekündigt. Der Einzelhandel dürfe nicht zu einem „zusätzlichen Infektionsbeschleuniger“ werden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte gefordert, wegen der Ansteckungsgefahr Geschäfte „schnellstmöglich“ bis zum 10. Januar zu schließen und dazu so bald wie möglich eine Konferenz der Ministerpräsidenten einzuberufen. Zuständig für die Kontrollen seien die Ordnungsbehörden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Aber auch die Polizei sei gehalten, verstärkt einzuschreiten, wo Coronavirus-Regeln nicht beachtet würden. „Bitten um Amts- und Vollzugshilfe werden wir entsprechen“, sagte der Ministeriumssprecher.

(dpa)