Rückreisewelle aus NRW auf den Autobahnen

Autobahnen in NRW : Verkehrschaos bleibt bei erster Rückreisewelle aus

In Nordrhein-Westfalen ist am Freitag der erste Rückreiseverkehr aus den Sommerferien angerollt. Bis zum späten Nachmittag kam das bevölkerungsreichste Bundesland vergleichsweise glimpflich davon: Insgesamt staute es sich auf einer Länge von rund 240 Kilometern, wie das WDR-Verkehrsstudio mitteilte.

Mit am längsten warteten Ferienheimkehrer und Pendler auf der A3 zwischen dem Kreuz Leverkusen und der Anschlussstelle Köln-Ost. Laut der Staukarte von Straßen.NRW mussten Autofahrer hier über 60 Minuten mehr einplanen. Ebenfalls eine Stunde Verzögerung gab es auf der A4 in Fahrtrichtung Köln. Zwischen Reichshof/Bergneustadt und Gummersbach war wegen einer Baustelle nur eine Spur frei. Auf der A40 zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen sorgten Bergungsarbeiten für längere Fahrzeiten.

Am Dienstag enden die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Straßen.NRW rechnet nach eigenen Angaben am Sonntag mit einer weiteren Rückreisewelle. Zu den staugefährdeten Strecken gehören unter anderem der Kölner Ring, die A3 zwischen Oberhausen und Köln, die A44 aus Kassel in Richtung Dortmund und die A61 nach Norden. Durch die Computerspiele-Messe Gamescom in Köln und das Schützenfest in Neuss könnte es zu zusätzlichen Behinderungen kommen.

Auch die Bahn richtet sich auf den Rückreiseverkehr ein und setzt auf einzelnen Strecken zusätzliche Züge im Fernverkehr ein. Am größten NRW-Flughafen in Düsseldorf bleibt die Auslastung durch den Ferienreiseverkehr weiter hoch. Täglich würden rund 80.000 Passiere auf dem Flughafen abgefertigt, sagte ein Sprecher des Flughafens. An Reisetagen außerhalb der Sommerferien seien es nur 67.000.

(dpa)