Mönchengladbach: Reisebüro-Betreiberin betrügt Kunden um 100.000 Euro

Mönchengladbach: Reisebüro-Betreiberin betrügt Kunden um 100.000 Euro

Die Betreiberin eines türkischen Reisebüros in Mönchengladbach-Rheydt hat zahlreiche Kunden betrogen und sie damit um ihren Heimaturlaub gebracht. Insgesamt entstand den Kunden ein Schaden von rund 100.000 Euro, teilte die Polizei am Dienstag.

Mindestens zwölf Geschädigte seien den Beamten bekannt. Die 27-jährige Reisekauffrau habe die Taten gestanden und wolle den Schaden zurückzahlen.

Die Reisebüro-Inhaberin habe Anzahlungen ihrer Kunden anscheinend für Privatzwecke verwendet, sagte ein Polizeisprecher. Um das fehlende Geld auszugleichen, habe sie die bereits gebuchten Reisen aus Baranzahlungen von Neubuchungen beglichen. Als mit Beginn der Haupturlaubszeit wesentlich mehr Urlauber ihre Reise antreten wollten, als Neubuchungen hinzukamen, sei ihr „System” dann zusammengebrochen.

Erste Kunden wurden demnach Anfang Juli am Flugschalter abgewiesen oder bekamen nach Buchung der Reise erst gar keine Unterlagen für ihren Urlaub. Die Geschädigten wandten sich daraufhin an die Polizei.

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