Gewitter und Starkregen: Region und NRW bleiben größtenteils verschont

Gewitter und Starkregen : Region und NRW bleiben größtenteils verschont

Die erwarteten Gewitter und Unwetter haben Nordrhein-Westfalen nicht so schlimm getroffen wie zunächst befürchtet. Auch in unserer Region kam es zu keinen gravierenden Schäden durch Gewitter und Starkregen. Lediglich in Geilenkirchen und Stolberg musste die Feuerwehr zu größeren Einsätzen ausrücken.

In Geilenkirchen war ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen, berichtete die Kreisleitstelle der Feuerwehr Heinsberg. Der Dachstuhl ging in Flammen auf. Die Bewohner konnten sich allerdings rechtzeitig in Sicherheit bringen und der Brand schnell gelöscht werden.

Auch der Dachstuhl eines Hauses in Stolberg hatte am Donnerstagmorgen Feuer gefangen. Vermutlich hatte auch hier ein Blitzeinschlag den Brand ausgelöst, vermutet die Stolberger Feuerwehr. Die Flammen konnten ebenfalls schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Ein Sprecher vom Deutschen Wetterdienst sagte am Morgen: „Es ist harmloser geblieben als gedacht.“ Es seien keine orkanartigen Böen gemessen oder Tornados gemeldet worden. Die maximale gemessene Windstärke lag bei 8.

Der Deutsche Wetterdienst in Essen (DWD) hatte zuvor eine Unwetterwarnung mit orkanartigen Böen herausgegeben. Dies blieb zwar aus, trotzdem kam es im Bundesland zu Gewittern und Starkregen. In Kleve fielen laut DWD pro Stunde und Quadratmeter bis zu 28 Liter Regen. Größere Einsätze gab es in der Stadt aber nicht. „Im ganzen Kreis Kleve sind wir weitestgehend verschont geblieben“, so ein Polizeisprecher.

(red/dpa)
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