Aachen: Region macht mobil gegen Rechtsextreme

Aachen: Region macht mobil gegen Rechtsextreme

Der Aachener Stadtrat hat am Mittwoch einstimmig ein sofortiges Verbot der Neonazi-Organisation „Kameradschaft Aachener Land” (KAL) gefordert.

Zuvor hatten sich bereits Herzogenrath, Baesweiler und Stolberg für ein Verbot ausgesprochen. Die KAL wurde 2001 gegründet und zählt zu den aktivsten rechtsextremen „freien Kameradschaften”. Zuletzt hatte die Gruppierung im Internet Sympathie für die Taten der Zwickauer Terrorzelle NSU geäußert.

Daraufhin war das „Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsextremismus” aktiv geworden und hatte einen Appell an die Politik gerichtet, sich für das Verbot einzusetzen.

Die Bürgermeisterkonferenz der Städteregion hatte beschlossen, allen Räten vorzuschlagen, eine gemeinsame Resolution zu verabschieden. Über ein mögliches Verbot der KAL entscheidet Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).

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