RE1, RE9 und RB20 fahren eine Woche nicht zwischen Aachen nach Düren

Zwei Ersatzbusse für RE1, RE9 und RB20 : Bahnstrecke von Aachen nach Düren eine Woche lang gesperrt

Der Ärger der Kunden dürfte der Deutschen Bahn gewiss sein: Sie sperrt ab dem 13. Oktober für eine Woche die Nahverkehrsstrecke zwischen Aachen und Düren. Der eingesetzte Busersatzverkehr wird die Menschenmenge, die mit diesen Zügen fährt, nicht fassen können.

In zwei Wochen wird die Bahnstrecke zwischen Aachen und Düren für den Nahverkehr eine Woche lang komplett gesperrt. RE1, RE9 und RB20 (Euregiobahn) verkehren zwischen Sonntag, 13. Oktober, 23 Uhr, bis Montag, 21. Oktober, 5 Uhr, nicht zwischen Aachen und Düren, wie die Deutsche Bahn am Montag mitteilte. Grund ist die Sanierung der Eisenbahnüberführung „Paradiesstraße“ in Düren. Alternativ verkehren laut Pressemitteilung Busse. Der Fernverkehr ist von der Streckensperrung nicht betroffen.

Auf Anfrage teilte ein Bahnsprecher mit, dass als Ersatz für die Nahverkehrszüge genau zwei Busse pro Stunde vorgesehen sind: Ein Schnellbus verkehrt direkt zwischen den Bahnhöfen Aachen und Düren. Ein zweiter Bus fährt entlang der Strecke jeden Bahnhof ab und wird entsprechend lange unterwegs sein.

Unabhängig von der Dauer der Fahrt, wird die drangvolle Enge in diesen Bussen zur Hauptverkehrszeit im Berufsverkehr die Kunden auf eine Geduldsprobe stellen. Das weiß auch die Bahn: „Wir können die volle Kapazität der Züge nicht durch Busse ersetzen“, sagte der Bahnsprecher.

Alle Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und sollen über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben werden. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es beim kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800/5996655.

(red)