Düsseldorf: Radionutzung in NRW geht leicht zurück

Düsseldorf: Radionutzung in NRW geht leicht zurück

In Nordrhein-Westfalen ist die Radionutzung leicht zurückgegangen. Nach der am Dienstag in Frankfurt am Main veröffentlichten Media Analyse 2009 II sankt die Zahl der Radiohörer seit der letzten Erhebung vom März von 11,6 auf 11,52 Millionen.

Damit schalten fast 76,4 Prozent der Bürger zwischen Rhein und Weser mindestens einmal werktäglich ein Radioprogramm ein.

Das landesweite „private radio NRW” behauptet gemeinsam mit den nrw-Lokalradios zum 19. Mal in Folge seinen Platz als bundesweit reichweitenstärkster Hörfunkanbieter bei allen Radionutzern. Der Oberhausener Anbieter verzeichnet eine Tagesreichweite von rund fünf Millionen Hörern ab zehn Jahren und einer Bruttoreichweite in der durchschnittlichen Stunde von über 1,4 Millionen Hörern.

Die WDR-Radioprogramme erreichen mit 51,2 Prozent mehr als die Hälfte der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ab zehn Jahren. 1LIVE hören montags bis freitags 2,90 Millionen Menschen - das entspricht einer Tagesreichweite von 19,2 Prozent. Das aktuelle Informationsprogramm WDR 2 wird montags bis freitags von 2,94 Millionen Menschen gehört (Tagesreichweite 19,5 Prozent).

Das Kulturradio WDR 3 wird täglich von 240.000 Hörern eingeschaltet und hat damit eine Reichweite von 1,6 Prozent. WDR 4 erreicht 2,29 Millionen Hörer täglich und wird damit von 15,2 Prozent der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens gehört. Das Wortprogramm WDR 5 wird täglich von 530.000 Hörern gehört. Das entspricht einer Tagesreichweite von 3,5 Prozent.

Mit 1Live, WDR 2 und WDR 4 ist der WDR dreimal unter den zehn meistgehörten Radioprogrammen in Deutschland vertreten.

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