Düsseldorf: Prozess um Einsperren eines Nachbarhundes auf März verschoben

Düsseldorf: Prozess um Einsperren eines Nachbarhundes auf März verschoben

Vor dem Düsseldorfer Amtsgericht ist am Mittwoch der Prozess um einen kuriosen Erpressungsfall kurzfristig auf den 26. März 2010 verschoben worden.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers befindet sich der 42-jährige Angeklagte derzeit wegen einer Erkrankung in einer Klinik. Er muss sich vor Gericht verantworten, weil er angeblich den Hund einer Nachbarin gefangen gehalten hatte und die Frau für ihr Tier zehn Euro „Lösegeld” zahlen sollte.

Der Hund war dem Mann im Aufzug des Mehrfamilienhauses zugelaufen. Laut Ermittlungen hatte die Besitzerin des Hundes anschließend bei dem Mann geklingelt. An der Tür soll der 42-Jährige der verdutzten Frau mitgeteilt habe, sie könne gegen Zahlung von zehn Euro ihren Hund auslösen.

Aus Angst zahlte die Hundebesitzerin, erstattete aber später Anzeige. Dem mutmaßlichen „Hunde-Entführer” drohen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

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