Köln/Eschweiler: Polizeikontrolle: Fehlstart in die Ferien

Köln/Eschweiler: Polizeikontrolle: Fehlstart in die Ferien

Fahrräder auf dem Dach, Pkw und Anhänger bis unters Dach vollgestopft mit allem, was man für den Urlaub braucht. So hatte ein Gespann statt der erlaubten 3,4 Tonnen Gesamtgewicht eine Tonne mehr geladen. Damit endete die Fahrt einer Familie vorläufig an der Raststätte Siegburg-West an der A 3.

Sie musste 350 Euro Bußgeld zahlen und sehen, wo sie die ei­ne Tonne Mehrgewicht unterstellt, bevor die Polizei grünes Licht zur Weiterfahrt geben konnte.

An dieser und an der Raststätte Aachener-Land an der A 4 sowie an zwei weiteren Kontrollstellen in Köln hielt die Autobahnpolizei am vergangenen Wochenende 250 Autofahrer an, die auf dem Weg in den Urlaub waren. Dabei wurden laut Polizei über 50 Verstöße festgestellt, in 14 Fällen waren die Fahrzeuge überladen oder die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. So hatte ein Audifahrer aus dem Bergischen Land, der mit einem Anhänger unterwegs zu einem Campingurlaub in den Niederlanden war, seinen Wohnwagen um 137 Prozent überladen. Zudem waren falsche Reifen aufgezogen und der Termin zur nächsten Hauptuntersuchung überschritten. Dem 48-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt, der Anhänger dem TÜV vorgeführt.

38 Verstöße wurden von den Polizeibeamten an Ort und Stelle mit einem Verwarngeld geahndet, 15 mal gab es eine Anzeige. In einem Fall muss ein Autofahrer mit einem Fahrverbot rechnen.

(kr/red)