Polizei in Aachen warnt vor Falschgeld: Falsche Scheine

Falschgeld im Umlauf : Polizei warnt vor falschen Fünfzigern

Die Polizei in Aachen warnt vor vermehrt aufgetauchten falschen 50-Euro-Scheinen: In den vergangenen Tagen habe es gleich mehrere Fälle gegeben, bei denen gefälschte Scheine in Umlauf gebracht wurden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Bereits am vergangenen Donnerstag sei in einem Geschäft eine Frau beim Versuch aufgeflogen, mit einer 50-Euro-Blüte zu bezahlen, berichtete die Polizei am Montag. Der Verdächtigen sei allerdings die Flucht gelungen. Kurz darauf habe eine Zeugin einen Beutel mit gefälschten 50-Euro-Banknoten in einem Aachener Parkhaus entdeckt und der Polizei übergeben.

Am Freitagabend gegen 22 Uhr hätten dann zwei Männer auf der Pontstraße einem Passanten eine Blüte angedreht, als sie ihn baten, einen 50-Euro-Schein in kleinere Stückelung zu wechseln. Der Mann ging auf den Wechsel ein und bemerkte erst später, dass er Falschgeld angenommen hatte. Einer der beiden Tatverdächtigen war männlich, etwa 1,75 Meter groß und 80 bis 85 Kilogramm schwer, 20 bis 25 Jahre alt, hatte ein rundes Gesicht, schwarze Haare und einen Bart. Der zweite Mann war etwas 1,85 Meter groß, hatte eine sportliche Statur, längere dunkle Haare, einen dunklen Teint und einen dunklen Bart. Er trug eine beige Jacke mit dunkler Kapuze.

Am Montag sei schließlich ein Mann in Stolberg beim Versuch festgenommen worden, mit einer 50-Euro-Blüte beim Discounter zu bezahlen. Er soll dort bereits zum zweiten Mal mit Falschgeld an der Kasse erschienen sein.

In der vergangenen Woche gab es ähnliche Fälle bereits in Eschweiler: Hier waren mehrfach gefälschte Zehn- und Zwanzig-Euro-Scheine in der Innenstadt aufgetaucht, die an der Aufschrift „Copy“ zu identifizieren waren.

Die Polizei ruft dazu auf, Geldscheine besonders sorgfältig anhand der Sicherheitsmerkmale zu prüfen und das Papier mit einer echten Banknote zu vergleichen.

Hinweise zu Personen, die im Tatzusammenhang mit einem der Fälle stehen, erbittet die Polizei an die Rufnummer 0241/9577-31301 oder außerhalb der Bürozeiten an die 0241/9577-34210.

(nile/pol/dpa)