Lichtenbusch: Polizei befreit eingeschleuste Personen aus Lastwagen

Lichtenbusch : Polizei befreit eingeschleuste Personen aus Lastwagen

Erneut haben Beamte der Bundes- und der Landespolizei in zwei Lastwagen nahe der deutsch-belgischen Grenze bei Aachen eingeschleuste Personen gefunden.

Kurz nach 11 Uhr hörte in Aachen-Lichtenbusch, auf Höhe des Rastplatzes an der A44, ein Zeuge aus einem Kühltransporter Klopfgeräusche.

Er verständigte sofort die Bundespolizei, die eine Streife nach Aachen-Lichtenbusch schickte. Gemeinsam mit dem Lkw-Fahrer öffneten die Beamten die Ladefläche des Wagens. Die Beamten entdeckten fünf Personen, die unverletzt befreit werden konnten. Es sich unter anderem um drei junge Eritreerinnen im Alter von jeweils 16 Jahren und einen 15-jährigen Äthiopier.

Sie konnten den Beamten keine Ausweispapiere vorlegen. Des weiteren befand sich noch ein 39-jähriger Sudanese auf der Ladefläche, der im Besitz einer Duldung vom Landkreis Stade war. Sie wurden nach ihrer vorläufigen Festnahme zur Wache nach Eschweiler gebracht.

Fast eine Stunde später wurden bei einer Lkw-Kontrolle der Landespolizei in Aachen-Brand zwei Iraker auf der Ladefläche festgestellt. Da sie, wie die zuvor festgestellten Personen aus Belgien, ohne Ausweispapiere eingereist waren, wurden sie an die Bundespolizei Aachen übergeben.

Zurzeit führt die Bundespolizei im In- und Ausland die Ermittlungen, ob die beiden Schleusungen im Zusammenhang stehen. Ob die Fahrer auch wissentlich als Schleuser fungierten, ist zurzeit noch unklar.

(red/pol)
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