Osterferien in Aachen, Düren, Heinsberg: Die schönsten Ausflugstipps

In der Region : Die schönsten Ausflugstipps für die Osterferien

Warum in die Ferne...und sich dann noch für klimaschädliche Langstreckenflüge rechtfertigen. Die Osterferien bieten sich an für einen Urlaub vor der Haustür. Unsere Redaktion hat für Sie lohnende Ausflugsziele in der Region zusammengestellt.

Im Perlenbachtal bei Monschau-Höfen blühen wieder Millionen wilder Narzissen und verwandeln die Wiesen in ein gelbes Blütenmeer. Wer dieses Naturschauspiel erleben möchte, kann an einer geführten Wanderung des Naturparks Nordeifel teilnehmen. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt, entsprechende Kleidung wird empfohlen. Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Monschau, Tel.: 02472/3300, oder unter www.monschau.de.

Romantisch abstrampeln am Hangeweiher in Aachen: Für das Öcher Freibad ist es zugegebenermaßen noch ein bisschen zu kalt. Aber am Hangeweiher kann man dem Wasser trotzdem ganz nahe kommen, und zwar beim Tretbootfahren auf dem Kahnweiher. Derzeit wird die Anlage noch flott gemacht, verrät der Betreiber. Doch spätestens an Karfreitag stehen die Schwäne und Drachen für kleine und große Besucher wieder zum fröhlichen Treten bereit.

Mit Tretbooten befahrbar: der Aachener Hangeweiher. Foto: Andreas Steindl

Golfen ist nicht nur was für Reiche, zumindest wenn es auch eine etwas kleinere Bahn sein darf: Für kleines Geld kann auf der Minigolfanlage im Aachener Stadtpark an der Monheimsallee jeder versuchen, mit möglichst wenig Schlägen den Ball einzulochen und zu punkten. Ein lustiger Nachmittag mit Freunden oder mit der Familie ist garantiert. Die Anlage ist erst vor Kurzem auf Vordermann gebracht worden und wartet auf spielfreudige Besucher. Geöffnet ist täglich von 13 bis 19 Uhr, sonntags von 12 bis 19 Uhr. Wer seine Mitspieler mit Fachwissen beeindrucken will, sollte sich merken, dass die erste Minigolfanlage 1954 am Lago Maggiore eröffnet wurde.

Ein Ausflug zur Stolberger Burg lohnt sich immer wieder. Schließlich verbirgt sich hinter Stolbergers Wahrzeichen eine wirklich interessante Geschichte. Zwischenzeitlich kann man sich in der neuen Burggastronomie stärken. Am Wochenende wird dort auch ein Stück Kuchen angeboten.

Historischer Gemäuder inmitten der Region: Burg Stolberg. Foto: Andreas Steindl

Etwas versteckt ist der alte Steinbruch Gehlens Kull in Stolberg schon. Aber wenn man ihn erst einmal gefunden hat, lohnt sich ein Ausflug dorthin definitiv. Besonders spannend: Hier lassen sich Pflanzen und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Einfach auf einer der Bänke Platz nehmen und die Natur auf sich wirken lassen.

Nicht nur im Winter einen Besuch wert: der ehemalige Steinbruch Gehlens Kull. Foto: ZVA/Caroline Niehus

In der ersten Osterferienwoche, Montag 15. bis Donnerstag 18. April jeweils 10 bis 16 Uhr, finden im Energie-Erlebnis-Museum Energeticon in Alsdorf spannende Ferienspiele statt. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren können das Museum kennenlernen und bei Spielen und Experimenten allerlei über Energie und Energienutzung lernen. Die Teilnahme pro Kind kostet für vier Tage inklusive Mittagessen 54 Euro. Infos und Anmeldung unter 02404/599110 oder per E-Mail an brigitte.richter@energeticon.de. Zudem ist das Erlebnismuseum auch über die Ostertage inklusive Montag geöffnet. Weitere Infos unter www.energeticon.de.

Nachts im Museum: Familie Esser testet Sleeperoo

Das Aquana in Würselen hat den Ruf eines Groschengrabs, und das sogar bundesweit, seit sein Schöpfer, ein gewisser Martin Schulz, Kanzlerkandidat war und die überregionalen Medien das alte Thema genüsslich breit traten. Die Finanzen ändern aber nichts daran, dass Familien in dem Freizeitbad viel Spaß haben können, und da wird auch am Osterwochenende keine Ausnahme gemacht. An Karsamstag findet am Willy-Brandt-Ring 100 ab 12 Uhr eine Ostereiersuche statt, Ostersonntag und Ostermontag hat sich jeweils ab 12 Uhr der Osterhase persönlich angekündigt. Tageskarten kosten 10,30 Euro für Vollzahler und ermäßigt 8,30 Euro, Kinder von weniger als einem Meter Größe haben freien Eintritt.

Lädt zum Plantschen in Würselen: das Energeticon. Foto: Karl Stüber

Spielen, toben, erleben und entspannen ist im Brückenkopfpark in Jülich angesagt. Im Brückenkopf-Park gibt es Spielplätze für jedes Alter – das Zwergenland für die Kleinsten und Floßteich, Wasserpumpe und Kletterturm für die Älteren. Abenteuerlustige finden sich im Hochseilklettergarten wieder, Tierfreunde treffen im Zoo auf Erdmännchen, Luchse oder Wölfe. Die Wehranlagen der Festungsstadt Jülich ermöglichen eine Zeitreise in die napoleonische Zeit. Neben historischen Führungen und zahlreichen Anekdoten und Informationen kann im Energie-Erlebnis-Pavillon experimentiert und gespielt werden. Ein Abstecher zur Zitadelle Jülich ist natürlich auch möglich. Im Museum kann die Geschichte der Stadt und ihrer Region erlebt werden.

Die Sophienhöhe bei Niederzier ist im Frühjahr immer einen Ausflug wert. Der höchste künstliche Berg der Welt, aufgeschüttet mit Abraum aus dem Tagebau Hambach, überragt die Umgebung in der Jülicher Börde etwa 200 Meter. Das Gipfel-Plateau, das über ein weit verzweigtes Wegenetz zu erreichen ist, bietet einen spektakulären Ausblick über die meist flache Umgebung. Die rekultivierte Kippe besteht einerseits aus inzwischen gut 40 Jahre altem Wald und zeigt zum anderen viele Zwischenstadien bis hin zu frisch aufgeforsteten Arealen. Angelegt sind mehrere Seen.

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