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NRW: Zahl der Einkommens-Millionäre in der Region Aachen gestiegen

Hätten Sie’s gewusst? : Hier wohnen bei uns die meisten Einkommensmillionäre

Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommesmillionäre ist erneut gestiegen. Wie das statistische Landesamt am Freitag mitteilte, bestätigt sich dieser Trend auch für die Region um Aachen, Düren und Heinsberg.

Im Vergleich zum Vorjahr ist in NRW die Anzahl der Millionäre von 4443 auf 4886 um zehn Prozent gestiegen. Der Landesdurchschnitt liegt bei einer Quote von rund 2,7 Millionären pro 10.000 Einwohnern. Die Daten beziehen sich auf die Ergebnisse der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik aus dem Jahr 2015.

Spitzenreiter aller Städte und Gemeinden in NRW ist Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit einer Quote von 14,9 Millionären je 10.000 Einwohnern. Dem folgen Sundern im Hochsauerlandkreis mit 9,2 und Engelskirchen im Oberbergischen Kreis mit 8,8. In absoluten Zahlen liegen weiter die Städte Köln mit 464 Millionären und Düsseldorf mit 447 Millionären vorne.

Verlierer in NRW sind Oberhausen auf dem letzten Platz mit 0,3 Millionären je 10.000 Einwohnern, gefolgt von Lünen im Kreis Unna (0,3) und Duisburg (0,5).

In der Städteregion Aachen ist die Anzahl der Millionäre von 106 auf 115 gestiegen. Mit einem Wert von 2,1 Millionären je 10.000 Einwohnern liegt die Städteregion damit aber ebenso wie die Kreise Düren (1,3) und Heinsberg (1,5) unter dem Landesdurchschnitt von 2,7. Mit 80 Einkommensmillionären liegt die Stadt Aachen in der Region vorne, auf 10.000 Einwohner gerechnet erreichen Roetgen (7,0) und Langerwehe (5,8) aber Plätze vor Aachen (3,3).

Im Kreis Düren sind im Vergleich zum Vorjahr vier Millionäre hinzugekommen, im Kreis Heinsberg drei. Einzelne Städte und Gemeinden im Kreis Heinsberg mussten jedoch auch eine negative Entwicklung wahrnehmen: So ist in Erkelenz die Anzahl der Einkommensmillionäre von 8 auf 6 gesunken, in Geilenkirchen von 6 auf 4.

Auf dem letzten Platz landet in der Region Stolberg mit 0,9 Millionären je 10.000 Einwohnern, dicht gefolgt von Düren mit 1,0. Von vielen Gemeinden und Städten in der Region liegen dem statistischen Bundesamt keine Zahlen vor oder die Werte wurden geheim gehalten.

Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2015. Sie können erst jetzt vom statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.