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Neues Ranking: NRW-Städte zumeist auf hinteren Plätzen

Neues Ranking : NRW-Städte zumeist auf hinteren Plätzen

Viel Schatten und etwas Licht wirft das neue Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Nordrhein-Westfalen.

Erneut hat es keine Stadt des bevölkerungsreichsten Bundeslands unter die ersten Zehn in einer der drei Kategorien der Rangliste geschafft, die das IW zusammen mit der „Wirtschaftwoche“ und dem Internetportal Immobilienscout24 erstellt hat.

Im Niveauranking, das die aktuelle Wirtschaftskraft der Städte abbilden soll, schneidet aus NRW-Sicht Düsseldorf mit Platz 14 am besten ab. Die Landeshauptstadt hat im Vergleich zum Vorjahr aber einen Rang verloren. Düsseldorf kann innerhalb dieser Kategorie vor allem bei der Lebensqualität punkten.

Zweitbeste NRW-Stadt bei der aktuellen Lage ist Münster auf Platz 20, 5 Ränge besser als 2019. Krefeld verbessert sich um 8 Plätze, bleibt mit Rang 55 allerdings im unteren Tabellendrittel. Ganz am Schluss der 71 kreisfreien Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern rangiert auch dieses Mal Gelsenkirchen. Auf Platz eins wurde erneut München gesetzt.

Im Dynamikranking, das messen soll, welche Städte sich in den vergangenen fünf Jahren am besten entwickelt haben, machten Köln und Oberhausen jeweils 13 Plätze gut und liegen auf Platz 14 und 55. Wuppertal fiel dagegen um 19 Plätze auf Rang 49 zurück. Bestplatzierte NRW-Stadt ist auch hier Düsseldorf auf Rang 12. Angeführt wird diese Kategorie ebenfalls von München.

Erstmals wurde ein Nachhaltigkeitsindex erstellt, der sich an die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung anlehnt und dabei wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte bewertet. In dem von Regensburg angeführten Ranking ist Bonn auf Platz 17 als NRW-Stadt mit der höchsten Einstufung zu finden. Die Revierstädte Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen und Herne belegen die letzten vier Plätze.

(dpa)