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Aachen/Düsseldorf: NRW-Justiz befragt Anwälte und Notare

Aachen/Düsseldorf : NRW-Justiz befragt Anwälte und Notare

Fast zwei Jahre nach der bundesweit ersten Bürgerbefragung hat die Justiz in NRW jetzt eine Rechtsanwalts- und Notarbefragung gestartet.

Noch bis zum 11. April werden als repräsentativer Querschnitt aller Anwälte und Notare etwa 15 000 Rechtsanwälte und 3000 Notare (davon 1000 Rechtsanwälte und 37 Notare aus dem Landgerichtsbezirk Aachen) nach ihrer Zufriedenheit mit der Justiz in NRW befragt.

Dabei wird nicht die Bewertung der gerichtlichen Entscheidungen abgefragt, sondern Themen wie Kommunikation, Räumlichkeiten, Zusammenarbeit und gerichtlicher Service.

Um einen Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerbefragung vom Jahr 2001 herstellen zu können, werden erneut die Land- und Amtsgerichte in den Landgerichtsbezirken Aachen, Duisburg, Essen, Köln und Siegen in die Befragung einbezogen.

Die 2001 vorgenommene Befragung zeigte einen relativ hohen Zufriedenheitsgrad der Bevölkerung mit ihrer Justiz - im Landgerichtsbezirk Aachen fielen die Benotungen sogar noch besser aus: Auf einer Bewertungsskala von sehr gut (1) bis mangelhaft (5) hat die Justiz auf die Frage „Wie fühlen sie sich bei Gericht behandelt?” NRW-weit die Durchschnittsnote 2,19 erreicht - im Aachener Bezirk 1,9.

Als Grund für die Befragungen nannte Landgerichtssprecher Holger Brantin aus Aachen den Wunsch der Justiz, sich stetig weiter zu verbessern.