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Gesetzesänderung: NRW investiert mehr Geld in Altenpflege-Ausbildung

Gesetzesänderung : NRW investiert mehr Geld in Altenpflege-Ausbildung

In einer älter werdenden Gesellschaft werden Altenpfleger händeringend gesucht. NRW wird ab 2019 mehr Geld in ihre Ausbildung investieren, um den Arbeitsplatz attraktiver zu machen.

2017 wurden nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums fast 19.000 Altenpfleger vom Land gefördert. Mit der Pauschale werden die Schulen finanziert. Die Ausbildungsvergütung wird in NRW seit 2012 im Umlageverfahren durch einen Ausbildungsfonds finanziert, in den alle Pflegeeinrichtungen des Landes je nach Größe einzahlen müssen. Seit es den Topf gibt haben sich die Azubi-Zahlen nach Zahlen des Ministeriums beinahe verdoppelt.

Derzeit sind in NRW rund 640.000 Menschen pflegebedürftig. Dank der steigenden Lebenserwartung wird bis 2060 ein Anstieg auf 920.000 prognostiziert. Damit wachse auch der Bedarf an Fachkräften, so der parteiübergreifende Konsens. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betonte: „Alleine über die Ausbildungsfrage sind die Probleme nicht zu lösen, aber ohne sie erst recht nicht.“

(dpa)