NRW-Großstädte hinken bei Ladesäulen für E-Autos hinterher

Elektromobilität : NRW-Großstädte hinken bei Ladesäulen für E-Autos hinterher

Bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Elektroautos hinken die nordrhein-westfälischen Großstädte hinterher. Düsseldorf ist zwar landesweiter Spitzenreiter, liegt aber im Vergleich weit hinter anderen Landeshauptstädten.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfügt mit 211 Ladepunkten zwar über das größte Angebot in NRW, wie aus am Montag von Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. In Hamburg gibt es allerdings mehr als vier Mal so viele Lademöglichkeiten.

Mit 882 Ladepunkten ist die Hansestadt Spitzenreiter in Deutschland, gefolgt von Berlin mit 779 Punkten und München mit 762 Punkten. Auch in Stuttgart ist das Angebot mit 389 Ladepunkten deutlich größer als in den NRW-Städten. In der Regel befinden sich an einer Ladesäule zwei Ladepunkte.

Innerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt Köln mit 141 öffentlichen Lademöglichkeiten auf Platz zwei der BDEW-Statistik. In Dortmund gibt es demnach 125 Landepunkte, in Essen 81 und in Bonn 52. Duisburg kommt auf 22 Ladestellen. Unter den Bundesländern belegt NRW mit insgesamt 2814 Ladepunkten Platz zwei hinter Bayern, wo es 4052 Ladestellen gibt. Insgesamt sind im Ladesäulenregister des BDEW derzeit rund 17 400 Ladepunkte erfasst.

In einem 10 Kilometer Umkreis vom Aachener Stadtzentrum befinden sich 107 Ladepunkte. Im selben Radius um Düren gibt es 24 und in Heinsberg 27. Das Ladesäulen-Register, in dem alle E-Tankstellen gelistet sind, gibt es hier.

(dpa/red)
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