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Corona-Hilfen: NRW engagiert Unternehmensberatungen für Abwicklung

Corona-Hilfen : NRW engagiert Unternehmensberatungen für Abwicklung

Das Land NRW hat zwei Beratungsgesellschaften engagiert, um bei der Abwicklung der Corona-Hilfen für Selbstständige und Unternehmen zu helfen.

PricewaterhouseCoopers (PWC) und Protiviti sollen die Bezirksregierungen beim Bearbeiten und Bewilligen der Anträge unterstützen, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach laufen die Verträge mit den beiden Firmen seit wenigen Tagen und zunächst bis Ende Juli beziehungsweise mit der letzten Auszahlung der Überbrückungshilfen. Der Auftrag an PWC hat laut Ausschreibungsunterlagen einen Wert von 5 Millionen Euro, Protiviti soll knapp 4 Millionen Euro bekommen.

„Für die Umsetzung der Überbrückungshilfe II und III sowie die "Novemberhilfe" ist eine externe Dienstleistung erforderlich, um die fünf Bezirksregierungen als Bewilligungsbehörden zu entlasten und eine schnelle, effiziente und sichere Abwicklung der Prüfungs- und der Bewilligungsverfahren zu gewährleisten“, begründete das Wirtschaftsministerium die Aufträge.

Konkret sollen die digital eingereichten Anträge nach Formalien gecheckt und stichprobenartig auch kontrolliert werden. Bei den ersten Corona-Soforthilfen hatten die Bezirksregierungen etliche Freiwillige aus den eigenen Reihen eingesetzt. So musste zum Beispiel der Fahrer einer Regierungspräsidentin laut „Handelsblatt“ bis zu 150 Anträge pro Tag bewilligen.

(dpa)