Nörvenich/Kerpen: Nörvenich glänzt jetzt mit „Ten Packs”

Nörvenich/Kerpen: Nörvenich glänzt jetzt mit „Ten Packs”

Schon bevor Ende 2009 die ersten Eurofighter auf dem Fliegerhorst in Nörvenich gelandet waren, hatten die umfangreichen Baumaßnahmen, die die Einführung des neuen Waffensystems erforderlich machten, schon begonnen.

Ziel dieser Maßnahmen ist es einerseits die Infrastruktur den Erfordernissen, die der Eurofighter stellt, anzupassen, andererseits soll der gesamte technische Betrieb im südöstlichen Teil des Flugplatzes zentralisiert werden.

Während sich noch zahlreiche Gebäude in der Entstehung befinden oder kurz vor der Fertigstellung stehen, ist bereits ein Teil der Großbaustelle erfolgreich abgeschlossen worden.

Am Mittwoch rollte nun nach gut zweijähriger Bauzeit erstmalig ein Eurofighter aus den neuen Flugzeughallen, die umgangssprachlich „Ten Packs” genannt werden, zum Start.

Eurofighter

„Ten Packs” heißen diese Hallen aus einem ganz einfachen Grund: weil dort zehn Luftfahrzeuge nebeneinander aufgereiht, ähnlich einer Garage, geparkt werden können. Hier werden die Eurofighter von Technikern der Wartungsstaffel vor, zwischen und nach den Flügen inspiziert und mit den erforderlichen Betriebsmitteln versorgt.

Für den 226 Meter langen und rund 30 Meter breiten Gebäudekomplex wurden von regionalen Firmen etwa 12.000 Kubikmeter Beton geliefert und verbaut.

Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme dieses wichtigen Bauabschnittes ist für das Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke” ein wesentlicher Schritt im Rahmen der Umrüstung auf das Waffensystem Eurofighter und den damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen vollzogen worden.

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