Sinkende Zahlen für die Region: Niedrigste Arbeitslosenquote in einem Oktober seit mehr als 20 Jahren

Sinkende Zahlen für die Region : Niedrigste Arbeitslosenquote in einem Oktober seit mehr als 20 Jahren

Die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen ist im Oktober gesunken - allerdings nicht so stark wie in den Jahren zuvor. Auch in der Region der Agentur für Arbeit Aachen-Düren gibt es rund 2,2 Prozent weniger Arbeitslose.

Landesweit waren gut 626.000 Menschen arbeitslos gemeldet, rund 8800 weniger als im September, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

In der Region sank die Quote sogar auf 6,1 Prozent. Gut 2200 Menschen nahmen im Oktober eine Beschäftigung auf. Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, erklärt: „Mit 6,1 Prozent erreichte die Arbeitslosenquote für unseren Agenturbezirk den niedrigsten Oktoberstand seit mehr als 20 Jahren.“

In der Städteregion Aachen war im Oktober ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich der Arbeitsagentur zu verzeichnen. 5843 Personen waren zum Monatsende arbeitslos gemeldet, damit 1,5 Prozent weniger als im Vormonat. In der Grundsicherung des Jobcenters verringerte sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ebenfalls. 14.443 Personen waren Ende Oktober arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum September sank die Quote um 3 Prozent.

Für die Kreise Düren und Heinsberg ergaben sich ähnliche Werte. Insgesamt 2518 Menschen sind im Kreis Düren im Bereich der Artbeitslosenversicherung (minus 2,7 Prozent), im Kreis Heinsberg 2805 Personen (minus 3,3 Prozent). Auch in der Grundsicherung sinken die Zahlen im Kreis Düren um 40 auf 6199 Menschen (minus 0,6 Prozent) und im Kreis Heinsberg um 60 auf 3797 Personen (minus 1,6 Prozent).

Der übliche landesweite Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt sei hingegen „leicht durch konjunkturelle Einflüsse gedämpft worden“, sagte Torsten Withake von der NRW-Regionaldirektion. Im Vergleich zum Oktober vergangenen Jahres gebe es gut 4800 Arbeitslose mehr. Der Arbeitsmarkt bleibe aber dank der starken Entwicklung bei den Dienstleistungen insgesamt robust gegenüber der konjunkturellen Abkühlung.

(jas/dpa)
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