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Prozess in Maastricht: Zwölf Jahre Haft für fast tödliche Messerstiche

Prozess in Maastricht : Zwölf Jahre Haft für fast tödliche Messerstiche

Zu zwölf Jahren Haft wegen versuchten Mordes ist ein 23-jähriger Mann aus Kerkrade verurteilt worden. Er hatte nach Überzeugung der Maastrichter Richter einen Nebenbuhler mit 33 Messerstichen in der Nähe des Fußballstadions in Kerkrade beinahe ums Leben gebracht.

Die Bluttat ereignete sich nach einem Musikfestival im Rodastadion Ende Juli 2019. Das 24-jährige Opfer aus Landgraaf saß mit offenem Fenster in seinem Wagen und wollte seine Freundin abholen, die zuvor eine Beziehung mit dem Angreifer gehabt hatte.

Der Täter wollte den 24-jährigen töten, zeigte sich das Gericht überzeugt, er habe auch noch auf ihn eingestochen, als er auf der Beifahrerseite zu flüchten versuchte. Das Opfer leidet bis heute unter den Folgen.

Der junge Mann sei durch die massive Gewaltanwendung für den Rest seines Lebens gezeichnet, befand die Kammer, die deshalb zwei Jahre über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft hinausging.

(hau)