Düren: Neue A4-Blitzen knipsen deutlich weniger

Düren: Neue A4-Blitzen knipsen deutlich weniger

Die neuen Radarmesssäulen im Baustellenbereich bei Düren haben sich unter den Autobahnnutzern offenbar herumgesprochen: Nach einer Woche hat sich die Zahl derer, die an diesen Autobahnabschnitten zu schnell fahren und geblitzt werden, drastisch reduziert.

Das teilte ein Sprecher des Kreises Düren am Freitag auf Anfrage mit. In den ersten dreieinhalb Tagen von voriger Woche Donnerstagnachmittag bis Montagmorgen waren 8149 Fahrer von den Messsäulen in beiden Fahrtrichtungen erfasst worden, also durchschnittlich 2300 pro Tag.

Seitdem sind bis Freitagmorgen in den folgenden vier Tagen „nur“ noch 3796 Fahrer zu schnell unterwegs gewesen - also 949 pro Tag. Das ist ein Rückgang um knapp 60 Prozent.

Dabei löst die Messsäule in Fahrtrichtung Aachen, die in einem Bereich steht, in dem ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern gilt, bislang jeden Tag zwei bis drei Mal häufiger aus als die Messsäule in Fahrtrichtung Köln. Diese Radaranlage steht mitten in der Baustelle, in der Tempo 60 gilt.

Die Zahlen im Einzelnen zeigen den kontinuierlichen Rückgang: In den ersten Betriebsstunden am vorigen Donnerstag sind 1059 geblitzt worden. Am darauffolgenden Freitag waren 1838 Fahrer zu schnell, Samstag 2533, Sonntag 2351, Montag 1168, Dienstag 1024. Am Mittwoch war die Zahl mit 769 erstmals dreistellig, am Donnerstag stieg sie nur leicht auf 901. Bis sieben Uhr am Freitagmorgen kamen noch 301 Fahrer hinzu.

(cs)
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