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Nach der Unwetterkatastrophe: Nahverkehr in der Region weiterhin stark eingeschränkt

Nach der Unwetterkatastrophe : Nahverkehr in der Region weiterhin stark eingeschränkt

Bus und Bahn im Aachener Verkehrsverbund liegen teilweise lahm. Lesen Sie hier, welche Strecken und Straßen besonders betroffen sind.

Die Flutkatastrophe in Folge der schweren Unwetter hat weiterhin massive Auswirkungen auf Bus und Bahn auch im Aachener Verkehrsverbund (AVV). Schäden an der Bahninfrastruktur und Straßenschäden bremsen den fahrplanmäßigen Verkehr vielerorts weiterhin aus.

Im AVV besonders betroffen ist die Bahnstrecke von Aachen nach Mönchengladbach. Zwischen Herzogenrath und Geilenkirchen wird die Reparatur der Strecke noch bis Ende August andauern – in Folge dessen können RE 4 und RB 33 auf diesem Abschnitt nicht verkehren und werden durch Busse ersetzt.

Auch die Euregiobahn-Abschnitte von und nach Stolberg-Altstadt und Weisweiler sind stark betroffen, die Schadenserkundung dauert noch an. Aufgrund von Straßensperrungen kann derzeit teilweise auch kein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten werden. Zudem kann die Eifel-Bördebahn derzeit nur zwischen Düren und Nemmenich verkehren.

Im Busverkehr kommt es in den vom Hochwasser besonders betroffenen Städten Eschweiler, Stolberg und der Gemeinde Roetgen weiterhin zu Einschränkungen. Die meisten Buslinien dort fahren über geänderte Linienwege. Auch im Raum Heimbach und Schleiden ist das Liniennetz der Rurtalbus teilweise nur eingeschränkt befahrbar und es kann zu vereinzelten Fahrtausfällen kommen.

Aufgrund der teilweise massiven Beschädigungen der Infrastruktur ist davon auszugehen, dass das Angebot von Bus und Bahn an einigen Stellen in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin beeinträchtigt sein wird.

Über alle Einschränkungen der Bus- und Bahnlinien in der Städteregion Aachen, im Kreis Düren und Kreis Heinsberg informiert der AVV aktuell auf: www.avv.de/hochwasserfolgen