Aachen/Jülich: Nachwuchsforscher holen 4,8 Millionen Euro nach Jülich und Aachen

Aachen/Jülich: Nachwuchsforscher holen 4,8 Millionen Euro nach Jülich und Aachen

Fünf Nachwuchswissenschaftler aus der Region stehen auf der Liste der hoch dotierten „Starting Grants“ 2014, die vom Europäischen Forschungsrat (ERC) in Straßburg vergeben werden. Überzeugt haben bei der Ausschreibung aus dem Forschungszentrum Jülich Pitter Huesgen und Jan Marienhagen, die für ihre Projekte eine Förderung von insgesamt 3,3 Millionen Euro erhalten.

Von der RWTH Aachen haben Martin Salinga, Franziska Schoenebeck und Norbert Schucht „Starting Grants“ errungen. Ihre Projekte werden mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. 3200 Anträge zu 328 Forschungsvorhaben waren beim ERC eingegangen. 70 „Grants“ gehen nach Deutschland, das mit der Zahl der geförderten Projekte erstmals den ersten Platz unter den Ländern einnimmt, die die ERC-Nachwuchförderung erhalten. Der Auszahlungszeitraum umfasst fünf Jahre.

Die Projekte: Pitter Huesgen (Jülich) ist Biochemiker und untersucht Stoffwechselprozesse in Pflanzen, die bei Bakterienbefall oder Starklicht unter Stress geraten. Jan Marienhagen (Jülich) will maßgeschneiderte Sensoren entwickeln, die spezielle Moleküle in Bakterienzellen entdecken. An der RWTH Aachen untersucht Martin Salinga das neuronale Netz als Teil des Nervensystems, Franziska Schoenebeck beschäftigen katalytische (Reaktionen auslösende) Prozesse in der Chemie, während Norbert Schucht hochpräzise Messgeräten und leistungsfähige Speichermedien erforscht.

(sar)
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