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Bluttat in Stolberg: Nach Streit folgte tödlicher Messerangriff

Bluttat in Stolberg : Nach Streit folgte tödlicher Messerangriff

Der gewaltsame Tod eines Mannes in einer Wohnung in Stolberg löste am vergangenen Freitag einen Polizeieinsatz aus. Sechs Tage nach der Bluttat veröffentlichte die Aachener Staatsanwaltschaft Einzelheiten ihrer Ermittlungen.

Wie die Sprecherin der Behörde, Katja Schlenkermann-Pitts, mitteilte, war es zunächst zu einem Streit zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem Opfer gekommen.

Ersterer, ein 23-jähriger Mann aus Nordosteuropa, lebte unangemeldet mit dem 32-jährigen Opfer, einem Landsmann, in der Wohnung im Stadtteil Mühle. Der Streit endete in einem Kampf. Anschließend kündigte der jüngere Mann an, „dass er den Geschädigten verletzen werde, sollte es erneut zu einer Auseinandersetzung kommen“, wie die Behördensprecherin erklärte.

Dazu sollte es bald darauf tatsächlich kommen. Schon kurze Zeit später kam der 23-Jährige ins Zimmer des Älteren und stach auf ihn ein. Andere Personen in der Wohnung riefen den Notarzt, doch die Helfer konnten nichts mehr für den Angegriffenen tun. Der 32-Jährige verblutete.

Der 23-Jährige wurde festgenommen. Er sitzt seit Dienstag in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Totschlag.

Zur Tatwaffe konnte Schlenkermann-Pitts zunächst keine näheren Angaben machen. Auch die genaue Tatzeit scheint noch unklar zu sein. Vermutet wird, dass das Opfer in der Nacht von Freitag auf Samstag starb.

(red/se)