Düsseldorf: Nach Massenkarambolage auf A57 Belohnung ausgelobt

Düsseldorf: Nach Massenkarambolage auf A57 Belohnung ausgelobt

Nach der durch eine Brandstiftung verursachten Massenkarambolage auf der Autobahn 57 hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

Die Summe werde für Hinweise zur Ergreifung der Täter und zur Klärung der Straftat ausgelobt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Düsseldorf mit.

Bei dem Unglück in der Nähe von Dormagen waren in der Nacht auf Dienstag kurz nach Mitternacht Autofahrer in eine Qualmwand gefahren, die durch einen gelegten Brand unter der Brücke entstanden war. 21 Autos kollidierten. Ein 29 Jahre alter Mann starb, eine 35-Jährige schwebte drei Tage nach dem Massencrash noch in Lebensgefahr. Weitere zwölf Menschen wurden verletzt. Die von vielen Pendlern befahrene Strecke zwischen Köln und Düsseldorf bleibt mindestens sechs Wochen gesperrt.

Die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag will die Umstände des Massenunfalls im Verkehrsausschuss zum Thema machen. Es gebe großen Klärungsbedarf, sagte der CDU-Verkehrsexperte Olaf Lehne.

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