Meerbusch: Nach dem Unglück von Meerbusch ermitteln Experten der Bundespolizei

Meerbusch : Nach dem Unglück von Meerbusch ermitteln Experten der Bundespolizei

Nach dem Zugunglück in Meerbusch bei Neuss haben die Bundespolizei und das Eisenbahnbundesamt die Ermittlungen übernommen. „Das ist zum einen völlig normal, zum anderen geschieht es natürlich mit Hochdruck”, sagte Jörg Bittner, der Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen in Düsseldorf.

Es sei vollkommen unklar, wann es erste Ergebnisse gebe oder wann die betroffene Bahnstrecke wieder für den Zugverkehr genutzt werden könne. „Es geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit”, sagte Bittner. „Es ist uns deshalb zunächst egal, ob die Züge auf der Strecke schon in einer Stunde, morgen oder in einer Woche wieder fahren können.”

Am Dienstagabend war ein Regional-Express auf der Strecke von Köln nach Krefeld (RE7) auf einen stehenden Güterzug geprallt. Nach jüngsten Angaben der Bundespolizei gab es 50 Verletzte, davon erlitten 41 leichte Verletzungen. „Allerdings schwanken die Zahlen weiterhin”, sagte Bittner.

(dpa)