„Kurzschlussaktion“: Müssen belgische Tierfreundinnen ins Gefängnis?

„Kurzschlussaktion“ : Müssen belgische Tierfreundinnen ins Gefängnis?

Ein kurioser Fall von Tierliebe wird vor dem Strafgericht im belgischen Eupen verhandelt. Vier Frauen wird vorgeworfen, in Eynatten in ein Gebäude eingedrungen zu sein und 14 Katzen entwendet zu haben, heißt es in einem Bericht der Zeitung Grenzecho.

Die Frauen behaupten hingegen, sie hätten die Tiere aus einer Notsituation befreit, die Katzen seien verwahrlost gewesen. Man habe sie also gerettet und auf eigene Kosten – immerhin 1500 Euro – aufgepäppelt, heißt es weiter. Die Polizei oder das Veterinäramt hatten sie zuvor nicht eingeschaltet.

Eine der Frauen sprach vor Gericht von einer „Kurzschlussaktion“. Die Staatsanwaltschaft fordert Gefängnisstrafen, die Verteidigung Freispruch für das Quartett. Das Urteil soll am 17. Dezember fallen.

(alba)
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