Mit App Funklöcher in der Region um Aachen melden

Viele Problemstellen : Mit App Funklöcher in der Region melden

Bereits seit dem 30. Oktober 2018 können Nutzer mithilfe einer App der Bundesnetzagentur Funklöcher und langsames Internet melden. Bereits 160 Millionen Messpunkte wurden dafür übermittelt. Auch in der Region sind viele Problemstellen aufgetaucht.

Die Bundesnetzagentur hat nun eine Karte mit den bisherigen Ergebnissen der Messungen veröffentlicht. In der Region gab es dabei einige Orte, an denen kein Empfang vorhanden ist. Im Kreis Heinsberg betrifft dies besonders die Grenzregion bei Waldfeucht und Wassenberg, aber auch im Bereich des Tagebaus Garzweiler II gibt es einige Funklöcher. Auch an der Bahnstrecke zwischen Übach-Palenberg und Herzogenrath gibt es mehrere Messstellen mit wenig Empfang.

Im Rest der Städteregion sieht es in Aachen, dem Nordkreis, Stolberg und Eschweiler etwas besser aus. Dort wurden nur vereinzelt Funklöcher gemeldet, erneut ist besonders die Grenzregion bei Aachen und Kohlscheid betroffen. In den Eifelkommunen Monschau, Roetgen und Simmerath gab es hingegen viele Problemstellen. Auch an großen Straßen, etwa die Hahner Straße bei Rott, die Bundesstraße 399 und die Jägerhausstraße, hatten Nutzer keinen Empfang.

Ähnliche Werte gibt es in den angrenzenden Kommunen im Kreis Düren. So gibt es im Kalltal bei Vossenack und Zerkall und der B399 bei Großhau viele Funklöcher, aber auch bei der Drover Heide bei Kreuzau. Im Jülicher Bereich ist vorallem Barmen ein Ort, in dem Nutzer melden, dass es keinen Empfang gibt.

Zu beachten ist, dass die Funklöcher von Nutzern übermittelt werden, sodass in dünner besiedelten Gebieten auch weniger Daten zur Verfügung stehen.

Auf der Karte der Bundesnetzagentur können nicht nur Funklöcher betrachtet werden, sondern auch einzelne Technologien (2G (GSM), 3G (UMTS), 4G (LTE) oder 5G), einzelne Netzbetreiber und bestimmte Zeiträume ausgewählt werden. Die Karte bietet erstmals eine Gesamtübersicht der Netzverfügbarkeit bei Nutzern, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die App ist sowohl in Google Play für Android als auch im App Store für iOS verfügbar. Zum Überprüfen der vertraglich mit dem Anbieter vereinbarten Datenübertragungsraten im Festnetz stellt die Bundesnetzagentur außerdem Programme für Windows-, macOS- und Linux-Rechner bereit.

(jas)
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