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Kontrolle der Bundespolizei: Mit 30.000 Euro Falschgeld über die Grenze gefahren

Kontrolle der Bundespolizei : Mit 30.000 Euro Falschgeld über die Grenze gefahren

Bei einer Fahrzeugkontrolle bei Broichweiden entdecken Bundespolizisten jede Menge Scheine. Kurz darauf stellt sich heraus, dass es sich um Falschgeld im Wert von 30.000 Euro handelt.

Falschgeld im Wert von 30.000 Euro haben Bundespolizisten am Mittwoch bei einer Fahrzeugkontrolle bei Broichweiden entdeckt – nicht nur das.

Wie die Bundespolizei berichtete, hatten Beamte am Morgen an der Anschlussstelle Broichweiden ein Auto mit drei Insassen kontrolliert, das zuvor die belgisch-deutsche Grenze passiert hatte.

Bei einem 39-jährigen Mitfahrer fanden die Bundespolizisten demnach zunächst einen komplett gefälschten vanuatuischen Reisepass. Darüber hinaus führte er in einer Tasche mehrere 100-Euro-Scheine Falschgeld mit sich.

Dabei blieb es nicht: Im Wagen entdeckten die Ermittler weiteres Falschgeld, versteckt in einer Spielschachtel. In dieser war offensichtlich reichlich Platz. Bei einer Zählung stellte sich heraus, dass sich Falschgeld im Wert von insgesamt 30.000 Euro in dem Fahrzeug befanden.

Die drei Insassen wurden vorläufig festgenommen und zur Wache nach Eschweiler gebracht. Nach Absprache mit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Aachen wurde das beschlagnahmte Geld der Kriminalpolizei übergeben. Diese wird es einer kriminaltechnischen Untersuchung unterziehen.

Der Fahrer und der Beifahrer des Wagens wurden wegen der Geldfälschung und der Beihilfe zur unerlaubten Einreise des 39-Jährigen angezeigt. Beide Männer konnten im Anschluss die Wache der Bundespolizei verlassen. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro erhoben.

Der 39-Jährige muss sich wegen der Geldfälschung, der Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise verantworten. Von ihm wurde ebenfalls eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro erhoben. Er wurde im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen verbracht.

Er wurde im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen verbracht.

(red/pol)