Düsseldorf: Mehr als 16 Millionen Euro für sechs Fortschrittskollegs in NRW

Düsseldorf : Mehr als 16 Millionen Euro für sechs Fortschrittskollegs in NRW

In Nordrhein-Westfalen werden sechs interdisziplinäre Forschungsprojekte als sogenannte Fortschrittskollegs gefördert.

Hochschulen in Aachen, Bonn, Bielefeld, Dortmund, Münster und im Rhein-Sieg-Kreis erhalten für ausgewählte Forschungsprojekte für Doktoranden 2,72 Millionen Euro pro Kolleg für einen Zeitraum von viereinhalb Jahren, wie Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Insgesamt stellt das Land 16,32 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung beginnt am 1. Juli.

„Die Fortschrittskollegs verknüpfen Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf neue Art. Promovierende lernen so bereits früh die Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen und zivilgesellschaftlichen Akteuren“, erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Ziele des Förderprogramms.

Eines der ausgewählten neuen Fortschrittskollegs ist das Projekt „Access!“ zu Mobilitätsfragen an der RWTH Aachen, ein weiteres Kolleg von RWTH und Fachhochschule Münster beschäftigt sich mit der Steigerung der Ressourceneffizienz beim Einsatz von Verbundwerkstoffen und -konstruktionen im Bauwesen.

Ausgewählt wurden auch ein Kolleg zur religiösen Pluralität in der Region an den Unis Bochum und Münster. An der Uni Bochum sowie der TU und FH Dortmund werden sich Doktoranden im Austausch mit anderen Fachrichtungen mit Sicherheit für Menschen im Cyberspace befassen. An der Uni Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der United Nations University in Bonn geht es um den Wandel des Gesundheitswesens im Ruhrgebiet im Vergleich zu Metropolregionen in Südamerika, Afrika und Asien.

(epd)