Köln: Massengedränge in Köln: Stadt verlangt Aufklärung

Köln: Massengedränge in Köln: Stadt verlangt Aufklärung

Nach dem Massengedränge bei einer Autogrammstunde der britischen Boyband One Direction in Köln mit mehr als 60 Verletzten verlangt die Stadt vom Veranstalter Aufklärung.

Es werde geprüft, ob er den Auflagen nachgekommen sei, sagte ein Stadtsprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur dapd. Dazu werde der Veranstalter, der die Signierstunde bei der Stadt angemeldet hatte und den Angaben nach allein für die Sicherheit zuständig war, angeschrieben. Bei der Polizei lag bis zum Sonntagmorgen keine Strafanzeige vor.

Statt der vom Veranstalter angekündigten 800 Fans waren am Samstag 5000 Teenager zu der Autogrammstunde gekommen. Dabei herrschte akute Platznot. 64 Menschen mussten wegen Kreislaufproblemen, Prellungen oder kleinen Schnittwunden behandelt werden, drei kamen ins Krankenhaus.