Kaum Regen in Sicht: Magere Aussichten für Pegelstände des Rheins

Kaum Regen in Sicht : Magere Aussichten für Pegelstände des Rheins

Entlang dem Rhein in Nordrhein-Westfalen werden fast täglich Rekordtiefstwerte aufgestellt. Die Aussichten auf den lang ersehnten Regen sind weiterhin schlecht.

Weil vielerorts der Regen ausbleibt, werden die Pegelstände des Rheins wohl auch in den kommenden Tagen weiter sinken. Wie aus den Prognosen des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices (ELWIS) hervorgeht, wird der Pegelstand des Rheins in Emmerich nahe der niederländischen Grenze am Montag auf unter zehn Zentimeter sinken und den bisherigen Rekordtiefstwerte noch einmal um mehrere Zentimeter unterbieten.

Der Pegelstand ist nicht zu verwechseln mit der Fahrrinnentiefe. Diese wird in Emmerich bei rund zwei Metern liegen. Auch für Düsseldorf und Köln werden Rekordtiefstwerte erwartet in den kommenden Tagen.

Besserung ist nicht in Sicht: Meteorologin Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst in Essen prognostiziert weiterhin eher schlechte Aussichten für den trockenen Rhein. „Wenn es überhaupt regnet, sind das Mengen, die dem Rhein nicht helfen.“ Die besten Chancen auf Niederschlag habe noch der Niederrhein in den kommenden Tagen - allerdings höchstens drei Liter pro Quadratmeter bis Ende der Woche. Im gesamten Bundesland sagt die Meteorologin die höchste Niederschlagsmenge für Ostwestfalen voraus - mit rund zehn Litern pro Quadratmeter bis Freitag.

Durch die seit Monaten anhaltende Trockenheit führt der Rhein an einigen Stellen so wenig Wasser wie noch nie zuvor gemessen.

(dpa)
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