Maastricht: Limburg plant Schnellgerichte für Drogenhandel

Maastricht: Limburg plant Schnellgerichte für Drogenhandel

Personen, die in Limburg mit harten Drogen oder deutlich zuviel weichen Drogen aufgegriffen werden, sollen zukünftig direkt ins Gefängnis kommen.

Danach soll ihnen innerhalb von zwei Wochen der Prozess gemacht werden. Das sieht ein Plan der limburgischen Justizbehörden vor. Grund für die Pläne ist niederländischen Medienberichten zufolge die größere werdende Drogenproblematik im Süden Limburgs und im Grenzgebiet.

Durch die Schnellgerichte hoffe man auf eine abschreckende Wirkung, sagte ein Sprecher der Justizbehörden. Man wolle vor allem die sogenannten Drugs Runners ins Auge fassen, hieß es weiter. Dabei handele es sich um Personen, die nichts anderes täten, als den Kontakt zwischen Dealern und Käufern herzustellen. Gegen diese Personen habe die Polizei bislang nichts in der Hand.

Drogenkäufer und -verkäufer müssen bisher erst nach mehreren Wochen vor dem niederländischen Polizeirichter erscheinen.

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