Aachen: Letzte Chance: Ihre Fotos für die „Blende“!

Aachen : Letzte Chance: Ihre Fotos für die „Blende“!

Aachen In diesem Jahr sind Entdecker gefragt: Für den Fotowettbewerb „Blende 2018“ suchen wir neue Blicke auf Altbekanntes und wollen mit unseren Leserinnen und Lesern in nahe und doch fremde Welten abtauchen. Bis zum Einsendeschluss vergehen nur noch wenige Tage — Zeit, sich am Rechner noch einmal durch das eigene Fotoarchiv zu klicken.

Vielleicht haben Sie auch attraktive Motive auf der Platte. Dann zögern Sie bitte nicht, diese Fotos einzureichen! Einzige Bedingung: Ihre Bilder sollten zu einem der drei Wettbewerbsthemen passen. Diese sind auf den ersten Blick relativ anspruchsvoll, bieten aber viele Spielräume für Hobbyfotografen.

Lost Places — verlassene Orte: Die Zeit anhalten zu können, das ist die Stärke der Fotografie. Dieses Thema entführt in die Vergangenheit. Es erzählt kleine, aber auch ganz große Geschichten. Und genau diese wünschen wir uns als Wettbewerbsbeiträge zur „Blende 2018“.

Nehmen Sie uns mit auf Ihre fotografische Entdeckungsreise — doch werden Sie bei aller Gier nach visuellen Impressionen nicht zum Gesetzesbrecher. Auch, wenn sich um das von Ihnen ausgewählte Gebäude kein Zaun befindet, Türen und Fenster offen stehen, so bedeutet dies noch lange nicht, eintreten zu dürfen.

Aus der Frosch- und Vogelperspektive: Frosch und Vogel müssen als tierische Namensgeber für die tiefsten und höchsten Standpunkte und somit für unser zweites „Blende“-Thema herhalten. Dann, wenn wir uns als Menschen wie Frösche fühlen müssen. Etwa in den Wolkenkratzer-Schluchten einer Metropole. Architektur ist zwangsläufig ein Einsatzgebiet für die Froschperspektive, weil man nahe an hohen Gebäuden den Blick mit der Kamera nach oben richtet.

Bilder aus der Vogelperspektive entstehen immer von oben. Das kann von der Bergkuppe sein oder von der Aussichtsplattform am Grand Canyon — jeweils mit Blick auf farbig durchstrukturierte Gebirge. Manche Dinge werden erst aus der starken Vogelperspektive sichtbar, so das Labyrinth im Maisfeld. Hier spielen Multicopter — auch als Fotodrohnen bezeichnet — ihre Stärke aus. Sie haben die in den vergangenen Jahren Luftbildfotografie revolutioniert. Man kann sie übrigens sogar leihen. Aber auch ohne teure technische Ausrüstung lassen sich viele passende Bilder gerade zu diesem Thema finden — zum Beispiel aus dem jüngsten Urlaub.

Welt der kleinen Dinge: Makrofotografie fasziniert die Betrachter seit jeher ganz besonders. Denn sie ermöglicht es, alltägliche Gegenstände oder auch Tiere in einer neuen, aufregenden Dimension zu erleben. Die Fliege auf unserem Bild etwa ist nur wenige Millimeter groß.

Die feinen Details ihres Körpers sind mit bloßem Auge kaum erkennbar. Inzwischen bieten zwar selbst Smartphones entsprechende Funktionen an. Überzeugende Resultate gelingen damit allerdings kaum. Dafür sind spezielle Makroobjektive nötig, mit denen ein entsprechender Abbildungsmaßstab von 1:1 oder größer realisiert werden kann.

(mar)