Aachen: Leiche an der A44: Staatsanwaltschaft sucht Zeugen

Aachen: Leiche an der A44: Staatsanwaltschaft sucht Zeugen

Der Tod der jungen Frau, die am 15. Mai nahe der Autobahnabfahrt Aachen-Brand gefunden worden war, gibt den Ermittlern weiterhin Rätsel auf. Die Frau war zwar vergangene Woche identifiziert worden, weitere Umstände und auch die Todesursache liegen jedoch noch im Dunkeln.

Bei der Toten handelt es sich um Enid Adyero Ayere - eine 29-jährige in Uganda geborene Frau, wie die Aachener Staatsanwaltschaft am Montagmittag mitteilte. Weiter heißt es, dass sie auch den Spitznamen „Mia“ trug, 1,63 Meter groß und auffallend schlank war. Sie hatte schwarze, gekräuselte Haare, manchmal trug sie eine Perücke.

Die weiteren Ermittlungen hätten ergeben, dass sich die Tote oftmals im Bereich der örtlichen Drogenszene am Kaiserplatz aufhielt und dort der Straßenprostitution nachging. Als letztes Lebenszeichen der Toten wurde ein Kontakt zu Familienangehörigen am 26. April ermittelt werden. Danach verliert sich die Spur der jungen Frau.

Die Staatsanwaltschaft bittet nun Zeugen, mögliche Hinweise zu Aufenthaltsorten, Kontakten oder weiteren persönlichen Aspekten aus dem Leben von Enid Adyero Ayere unter den Rufnummern 0241/9577-31107 oder 0241/9577-34210 weiterzugeben. Es wird vor allem nach Menschen gesucht, die nach dem 26. April noch Kontakt zur Toten hatten. Zusätzlich können Hinweise auf Wunsch auch vertraulich unter der Nummer 0241/9577-88977 auf einem Anrufbeantworter hinterlassen werden.

(luk)