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Dringende Polizeiwarnung vor „Legal Highs“: Lebensgefährliche Drogen kamen aus Onlineshops

Dringende Polizeiwarnung vor „Legal Highs“ : Lebensgefährliche Drogen kamen aus Onlineshops

Drogen, die lebensgefährlich sind: Nach ihrer öffentlichen Warnung vor sogenannten „Legal Highs“ hat die Polizei Aachen in einem ungewöhnlichen Schritt die Bezugsquelle der in Eschweiler gefundenen Drogen bekanntgegeben.

Mit Bezug auf ihre Warnung vom Dienstag gab die Aachener Polizei tags darauf den ergänzenden Hinweis, dass unter anderem zwei Onlineshops (siehe unten) als Vertriebsweg für die in Eschweiler sichergestellten „Legal Highs“ ermittelt worden seien. Eine solche Veröffentlichung ist ein durchaus ungewöhnlicher Schritt, der auf die akute Gefährlichkeit der Drogen hindeutet.

Polizeisprecher Andreas Müller warnte: Wer „Legal Highs“ oder ähnliche Stoffe konsumiert hat, insbesondere solche aus den genannten Onlineshops, solle sofort zum Arzt gehen. „Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko“, sagte Müller am Mittwoch.

Auch wer Personen kenne, die solche Drogen gekauft, eingenommen oder in den genannten Shops bestellt haben, sollte unverzüglich einen Rettungsdienst verständigen.

Der Polizeisprecher wies außerdem darauf hin, dass man sich dank der gesetzlichen Schweigepflicht von Ärzten nicht der Strafverfolgung aussetzt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen einen Arzt aufsucht.

In der Wohnung in der Eschweiler Moltkestraße fanden die Ermittler über 2000 Tütchen sogenannter „Legal Highs“, dazu 600 Gramm Chrystal Meth, mehrere hundert Gramm Kokain und viele weitere Substanzen. Foto: Polizei Aachen

Hinweis: Die Polizei veröffentlichte in ihrer Meldung die Webadressen der Onlineshops (1, 2).

(red/pol)