Neue Maßstäbe setzen: Laschet vergibt Rettungsmedaillen an mutige Bürger

Neue Maßstäbe setzen : Laschet vergibt Rettungsmedaillen an mutige Bürger

Sie retteten andere und begaben sich dabei teilweise selbst in Gefahr: Für ihre mutigen Taten hat Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwochabend insgesamt 20 Rettungsmedaillen an besonders mutige Bürger vergeben.

„Die Menschen, die wir heute hier auszeichnen, sind bei ihren Rettungstaten über sich hinausgewachsen“, sagte der CDU-Politiker bei der Verleihung im Kölner Sport- und Olympiamuseum. Das Land NRW sei stolz auf seine Retterinnen und Retter. Weitere sechs Bürger bekamen eine sogenannte öffentliche Belobigung.

Einige der in diesem Jahr geehrten Bürger retteten Menschen vor dem Ertrinken, aus brennenden Häusern oder vor gewalttätigen Übergriffen. Eine Medaille bekam etwa die 14-jährige Zoe Karg aus Krefeld. Sie barg im Sommer 2018 in einer riskanten Aktion eine Frau und ihr Kind aus einem brennenden Dachgeschoss. Dabei reagierte sie geistesgegenwärtig und zog die beiden vom Dach auf einen sicheren Balkon. „Ich staune immer noch, dass ich das geschafft habe. Ich hatte mich gar nicht für so stark gehalten“, sagte das Mädchen der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld ihrer Ehrung.

„Die Retterinnen und Retter haben Maßstäbe gesetzt in einer Zeit, in der die Klagen über eine Verrohung unserer Gesellschaft zunehmen und in der Vorbilder wichtiger sind, als sie es je zuvor waren“, sagte Laschet in Köln. Mit der Rettungsmedaille wurden in NRW nach Angaben der Staatskanzlei bisher fast 1300 Menschen ausgezeichnet.

(dpa)
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